Zinnober –
Beckenbodentraining in Eggenfelden, einmal anders

Zinnober ist ein Beckenboden-Programm, das ich aus meiner Erfahrung als Physiotherapeutin und Feldenkrais-Pädagogin entwickelt habe. In 12 Einheiten aktivieren wir die Beckenbodenmuskulatur vor allem über Gleichgewichts- und Feldenkrais-Übungen statt über bewusstes Anspannen. Ziel ist ein Beckenboden, der sich wieder von selbst passend an- und entspannt, und eine bessere Balance vom Fuß bis zum Kopf.

Warum ist der Beckenboden so wichtig?

Der Beckenbereich ist der Schwerpunkt unseres Körpers. Er trägt die Organe, stabilisiert Rumpf und Haltung und beherbergt unser Sexualzentrum. Ein gut funktionierender Beckenboden beeinflusst deshalb Haltung, Kontinenz, Lebensfreude und das Liebesleben. Moshe Feldenkrais beschreibt in seinem Buch „Das starke Selbst“, wie Spannungen im Beckenboden mit seelischen Mustern und körperlichen Beschwerden zusammenhängen.

Was unterscheidet Zinnober von üblichem Beckenboden­training?

Zinnober spricht bewusst nicht von „Training“. Dafür gibt es zwei Gründe:

1. Die Beckenbodenmuskulatur arbeitet größtenteils unwillkürlich, also ohne bewusste Steuerung. Sie lässt sich über Gleichgewichtsübungen (sensomotorische Übungen) oft besser aktivieren als über gezieltes An- und Entspannen.

2. Das Becken gilt in vielen Kulturen als Energiezentrum, ja als etwas Heiliges. Darauf verweist bis heute der Name „Kreuzbein“, lateinisch Os sacrum.

Für wen ist Zinnober geeignet?

Frauen nach der Geburt, in den Wechseljahren, bei leichter Blasenschwäche.

Männer nach Prostata-Behandlung, alle mit Rückenschmerzen im Kreuzbein-Bereich.

Was ist das Ziel von Zinnober?

Eine Reaktivierung der natürlichen Körperbalance von Fuß über Beckenboden bis zum Kopf. Eine Beckenbodenmuskulatur die wieder in ihrem selbstregulierenden Spannungszustand harmonisch schwingen kann.
Dieser Kurs zeigt in 12 Einheiten, wie der ganze Körper wieder in Harmonie kommt.

Woher kommt der Name Zinnober?

Der Name stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin. Ich habe ihn im Buch „Der Weg der Kaiserin“ von Christine Li und Ulja Krautwald (Droemer Knaur, 2005) kennengelernt. Zinnober mit seiner leuchtend roten Farbe galt im alten China als etwas ganz Besonderes, als Farbe von Sonnenauf- und -untergang. Die Energiezentren des Körpers hießen „Zinnoberfelder“. Je kräftiger sie waren, desto mehr war der Mensch im Gleichgewicht.

Der Weg der Kaiserin

Wie Sie die alten chinesischen Geheimnisse weiblicher Lust und Macht für sich entdecken (… auch für Männer interessant) .

Von Christine Li, Ulja Krautwald;  Droemer/Knaur 2005